Valrhona erfindet Trinkschokolade neu und bietet eine Auswahl an gebrauchsfertigen geraspelten Schokoladensorten.

Schokoladen, die aus Kakaobohnen bestehen, welche hundertprozentig bis zum Erzeuger rückverfolgbar sind. Die Produktreihe umfasst eine dunkle Herkunftsschokolade aus Ghana mit einem würzig-süßen Aromaprofil und eine dunkle Herkunftsschokolade von Grenada, die sich durch ihr ausgewogenes Profil und ihre Noten reifer Früchte auszeichnet.
Ground chocolate ist eine Einladung kreativ zu werden und ein Getränk wie die Trinkschokolade neu zu erfinden, um den Kunden zu überraschen und ihm neue Erfahrungen zu eröffnen.

AROMAPROFILE

Das neue Trinkschokoladen-Erlebnis

Kreative Rezepte

Valrhona wollte mit seinen Kunden zusammenarbeiten und hat sich zur Kooperation mit zwei Experten entschieden, die sich sowohl mit Getränken wie auch mit Schokolade bestens auskennen: Quentin Jacquemaire, Ausbildender Barista bei der Pariser Kaffeerösterei Coutume und Craig Alibone, englischer Chef-Patissier, der seinen Teesalon im norvegischen Bodø eröffnet hat.

Mochaccino

Mochaccino

Eine kreation von Quentin Jacquemaire

  • 1 Doppelter Espresso
  • 30 g GROUND CHOCOLATE
  • 20 g Wasser
  • 100 g Ultrahocherhitzte Vollmilch oder 120 g pflanzlicher Haferdrink

Einen doppelten Espresso zubereiten, vorzugsweise mit einem Verhältnis von 1:2 für eine eher starke Variante.
Die Ground chocolate in ein Kännchen geben, dann das heiße Wasser hinzufügen und mit einem Löffel kräftig umrühren, damit die Schokoladenstückchen schmelzen.
Die Milch in das Kännchen geben und die Mischung mit der Dampfdüse erhitzen.
Die heiße Zubereitung auf den doppelten Espresso gießen.

Chocolat chaud praliné noisette

 Heisse schokolade mit Haselnuss-praliné

Eine Kreation von Craig Alibone

Haselnusspraliné-schaum

  • 160 g GROUND CHOCOLATE
  • 300 g Sahne
  • 60 g HASELNUSS-PRALINÉ 50%, KARAMELLISIERT

Die Ground chocolate im Wasserbad schmelzen lassen und danach die Sahne und anschließend das Haselnuss-Praliné unterheben. Direkt in einen Siphon gießen und 1 N20-Kartusche einlegen.

Heisse schokolade

  • 25 g GROUND CHOCOLATE GHANA
  • 10 g HASELNUSS-PRALINÉ 50 %, KARAMELLISIERT
  • Nach Belieben Fleur de Sel
  • 100 g Ultrahocherhitzte Vollmilch oder pflanzlicher Haferdrink
  • 20 g Wasser
  • Nach Belieben Haselnusspraliné-schaum

Ground chocolate, Haselnusspraliné und Fleur de Sel in den Shaker geben.
Milch und Wasser auf 70 °C erhitzen und in den Shaker gießen. Den Shaker gut schütteln.
Das Ganze durch ein Sieb in das zum Servieren vorgesehene Gefäß passieren.
Vor dem Servieren den Haselnusspraliné-Schaum auf die heiße Schokolade geben.

 

Craig Alibone verwendet für die Zubereitung seiner Rezepte einen Shaker. Alternativ kann hier auch eine Dampfdüse verwendet werden.

Chaicolatte

 Chaicolatte

Eine Kreation von Quentin Jacquemaire

  • 30 g GROUND CHOCOLATE
  • 20 g Wasser
  • 50 g Chai-Likör
  • 100 g Ultrahocherhitzte Vollmilch oder 120 g pflanzlicher Haferdrink

Die Ground chocolate in ein Kännchen geben, dann das heiße Wasser hinzufügen und mit einem Löffel kräftig umrühren, damit die Schokoladenstückchen schmelzen.
Den Chai-Likör in die Kanne gießen und die Milch hinzugeben.
Die Mischung mit der Dampfdüse erhitzen.
Das Ganze in das zum Servieren vorgesehene Gefäß geben.

Quentin Jacquemaire

Quentin Jacquemaire

Ausbildender Barista bei Coutume

Hallo Quentin, könntest du dich bitte kurz vorstellen?
Mein Name ist Quentin, ich bin seit gut drei Jahren Barista in den Coutume-Cafés und seit gut eineinhalb Jahren schule ich Geschäftskunden. Ich möchte unser Know-how an alle Kunden weitergeben, die bei sich Coutume-Kaffee anbieten möchten. Wir sind von Zeit zu Zeit mit unseren Kursen auch beim Rösten dabei.

Warum bist du Barista geworden?
Ich bin Barista aus Liebe zum Kaffee geworden, der mich zuerst durch seinen Geschmack angezogen hat. Ich wollte dann mehr über dieses Produkt erfahren, das jeder kennt, aber über dessen Charakteristika, Geschichte und Herkunft nur wenige Bescheid wissen.

Was gefällt dir an deinem Beruf am meisten?
In meinem Beruf als Barista liebe ich es, Menschen ein Getränk näher zu bringen, das man vermeintlich bereits gut kennt, und ganz andere als die vom Alltag gewohnten Facetten davon aufzuzeigen. Es geht darum, aus der Verkostung ein echtes aromatisches Erlebnis zu machen. Ich habe auch das Glück, in einem kleinen Team zu arbeiten, sodass ich einen Einblick in die vielen verschiedenen Aspekte der Produktionskette von Spezialitätenkaffee bekommen kann. Wie zum Beispiel die Auswahl der grünen Bohnen, ihre Röstung, ihren Vertrieb, ihre Extraktion usw.

Welche Herausforderungen hat dein Beruf?
Die größte berufliche Herausforderung eines Barista besteht darin, bei den von uns zubereiteten Getränken stets hohe Qualitätsstandards zu erfüllen.

Wie könnte deiner Meinung nach das Trinkschokoladenangebot in fünf bis zehn Jahren aussehen?
Heute gibt es in den Coutume-Cafés zwei Angebote mit dunkler Schokolade: das Format Klein und das Format Groß. Ich denke, dass es in einigen Jahren bei Trinkschokolade einen ähnlichen Ansatz geben wird wie bei den Spezialitätenkaffees, d. h. dass es Anbieter geben wird, die Schokoladensorten von bestimmter Herkunft, aus verschiedenen Regionen und von verschiedenen Kontinenten in unterschiedlicher Zubereitung offerieren werden. Mit dem Ziel, dem Kunden unterschiedliche Geschmackserlebnisse rund um ein und dasselbe Produkt anbieten zu können.

Craig Alibone

Chef Patissier

Hallo Craig, könntest du dich bitte kurz vorstellen?
Ich bin Craig Alibone. Inhaber und Chef-Patissier von Craig Alibone Chocolate, einem Coffee Shop mit Champagneria.

Warum hast du dich für die Patisserie entschieden?
Nachdem ich acht Jahre in der Gastronomie in England und Frankreich gearbeitet hatte, hatte ich das große Glück, einem sehr talentierten französischen Patissier vorgestellt zu werden. Er öffnete mir die Augen für die unglaublichen Möglichkeiten, die mir die Patisserie bot. Sechs Monate später war ich dann bereits an der Alain Ducasse École Nationale Supérieure de Pâtisserie im französischen Yssingeaux eingeschrieben. Und meine neue Karriere begann.

Warum hast du einen Coffee Shop mit Champagneria eröffnet?
Nachdem ich mir über die Jahre hinweg verschiedene Fähigkeiten und Kompetenzen angeeignet hatte, stand für mich fest, dass ich mein eigenes Unternehmen gründen musste, um mich selbst zu verwirklichen und etwas zu schaffen, an das ich wirklich glaube. Die Patisserie & Champagneria ist das Ergebnis meiner Vision und Leidenschaft für meinen Beruf. Sie ermöglicht es mir zudem, ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen zu zaubern, die zu mir kommen. Es gibt nichts Schöneres, als den Menschen dabei zuzuschauen, wenn sie die Produkte genießen, die wir für sie kreiert haben.

Was genau ist das Konzept der Champagneria? 
Das Konzept meiner Champagneria ist es, hochwertige Patisserie-Spezialitäten zusammen mit einer großen Auswahl an Champagner-Sorten, Weinen und Cocktails anzubieten. Wir konzentrieren uns auf Verkostungen und das Kombinieren von Getränken mit Patisseriewaren.
Wir stellen gern den Anspruch an uns, eine Kultur des Genusses zu schaffen. Ein Ort, an dem man die schönen Dinge des Lebens genießen kann.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am meisten?
Da könnte ich endlos aufzählen. Die unendlichen Möglichkeiten, kreativ zu sein. Die Aromen, Texturen, die Gefühle beim Verkosten genialer Kreationen, die Reaktion und Begeisterung, die diese bei den Menschen hervorrufen. Der wahrscheinlich erfüllendste Teil ist die Freude, die wir den Menschen bescheren. Für einige Minuten sind wir in der Lage, ihnen die schönen Seiten des Lebens zu zeigen.

Was ist heute die größte Herausforderung bei deiner Arbeit?
Wenn du ein Unternehmen hast, dann hast du eine klare Vorstellung davon, was du erreichen willst. Ohne das Engagement und die Leidenschaft meiner Mitarbeiter kann ich nichts erreichen.
Sicherzustellen, dass sich alle bei der Arbeit wohlfühlen und in meiner Firma ein erfülltes Berufsleben finden, ist eine Herausforderung, weil jeder unterschiedliche Bedürfnisse hat.

Wie könnte deiner Meinung nach das Trinkschokoladenangebot in fünf bis zehn Jahren aussehen?
Ich denke, in der heutigen Welt, die nach natürlicheren und reineren Produkten dürstet, können Trinkschokoladen eine natürlichere Geschmackspalette bieten.