Veröffentlicht am 12.01.21

Amatika 46% von Chef Sahar Parham Al Awadhi - Dubaï

 

Valrhona.com-Sahar Parham

 

Erfahrungsbericht von Chefköchin Sahar Parham Al Awadhi – VAE

1- Warum haben Sie sich grundsätzlich dazu entschlossen, veganes Gebäck herzustellen?
Ich denke, dass wir angesichts der weltweit zunehmenden Massenproduktion von Zutaten und der zugeführten Zusatzstoffe und Konservierungsstoffe aus dem, was wir essen, nicht unbedingt gesundheitliche Vorteile schlagen, im Gegenteil, unser Essverhalten hat zu einer Verschlechterung der allgemeinen Gesundheit und zu einer Zunahme von Unverträglichkeiten und Allergien geführt, insbesondere was tierische Produkte betrifft. In dieser Situation ist es also das Beste, uns anzusehen, was eigentlich in unseren Lebensmitteln drin ist. Darum suchen die Menschen nach Alternativen, die mehr gesundheitliche Vorteile bringen, und nach Lebensmitteln, mit denen sie sich wohlfühlen, wenn sie sie essen – und eine pflanzenbasierte Ernährung bringt große gesundheitliche Vorteile.

2- Wann haben Sie sich für diesen neuen Lebensstil entschieden?
Ich bin keine Küchenchefin, die ausschließlich vegane bzw. pflanzenbasierte Desserts herstellt, aber ich liebe es zu experimentieren, und ich wollte sicherstellen, dass wirklich jeder sein Essen mit einer süßen Köstlichkeit abschließen kann. Ich wollte klarstellen, dass vegane oder pflanzenbasierte Desserts sehr gut schmecken können (sie haben vielleicht einfach einen schlechten Ruf), wenn man sein Handwerk und die Zutaten, die man verwendet, versteht.

3- Was halten Sie von AMATIKA? Vom Geschmack? Von der Textur?  
Es war überraschend angenehm mit Amatika zu arbeiten. Da die meisten Schokoladen auf Pflanzenbasis dunkle Schokoladen sind, sind die Möglichkeiten, mit verschiedenen Texturen, Geschmacksrichtungen und Kombinationen in einem Dessert kreativ zu experimentieren sehr begrenzt.

4-Wozu inspiriert Sie diese Schokolade?
Eine vegane Schokolade auf Mandelmilchbasis zur Verfügung zu haben, war fantastisch – es eröffnete mir so viele neue Möglichkeiten, meine Kreativität auszuleben. Die Textur ist cremig und geschmacklich bietet Amatika eine harmonische Kombination von Süße und dem nussigen Geschmack der Mandel, gleichzeitig ist das Mandelaroma nicht dominant, sodass sie eine optimale neutrale Basis darstellt, mit der ich gut arbeiten kann. Mandeln werden in der Küche der Vereinigten Arabischen Emirate oft verwendet, weshalb der Geschmack ein Gefühl der Nostalgie in mir weckte, vor allem in Kombination mit Rosenwasser, das der Schokolade eine wunderbar blumige Note verleiht.


5- Ist es einfach, damit zu arbeiten?
Es war sehr einfach, damit zu arbeiten. Die Textur der Schokolade wird ein wenig von der Mandel beeinflusst, das muss man berücksichtigen, für mein Rezept war das hervorragend, aber sie lässt sich auch in anderen Kreationen problemlos verwenden und ist vielseitig einsetzbar.

6-Welche Anwendungen empfehlen Sie?
Ich persönlich habe sie als Basis für einen bretonischen Mürbeteig verwendet (sie bietet einen starken schokoladigen Geschmack, wenn man das möchte), eine Ganache und eine Creme und ich erhielt ein sehr cremiges Ergebnis (man glaubt gar nicht, dass die Creme rein pflanzlich ist). Mein persönlicher Favorit war die Kombination der Schokolade mit Rosenwasser-Extrakt.

 

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